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Übersicht über die Entschädigung von Flur- und Aufwuchsschäden PDF Drucken E-Mail

 

Kulturart € pro m²
(netto)
Kulturart € pro m²
(netto)
Weizen 1 0,26 Perserklee
0,24
Weizen / Durum 1 0,30 vor dem 2. Schnitt 0,15
Wintergerste (Futtergerste) 0,21 vor dem 3. Schnitt 0,09
Sommergerste (Braugerste) 0,25 Grünland /Wiese:
0,20
Gerste, Basisvermehrung 0,38 vor dem 2. Schnitt 0,14
Roggen 1 0,20 vor dem 3. Schnitt 0,09
Tritikale 0,23 Grünland /Weide
0,21
Hafer / Gemenge 0,21 vor dem 2. Schnitt
0,15
Dinkel 0,36 vor dem 3. Schnitt 0,09
Körnermais 0,32 Welsches Weidelgras 0,24
Raps 0,24 Lupinen

0,22

Senf 0,22 Natürlicher Mineralertrag infolge Neueinsaat
Leinen 0,22 für das Folgejahr:
Sonennblumen 0,30 Grünland/Wiese 0,20
Ackerbohnen 0,20 Grünland/Weide 0,20
Körnererbsen 0,20 Blumenkohl 0,97
Zuckerrüben ² 0,55 Weißkohl 0,55
Kartoffeln ³ 0,51 Rotkohl 0,53
Pflanzkartoffeln 0,66 Zwischenfrüchte:
Silomais 0,36 Futterroggen, W.-Raps 0,12
Futterrüben 0,38 Landsberger Gemenge 0,12
Luzerne
0,20 Senf, Sommerraps 0,10
vor dem 2. Schnitt 0,14 S.-Rübsen, Ölrettich 0,10
vor dem 3. Schnitt 0,08 Stoppelklee 0,10
Rotklee
0,20 Wicken, Erbsen, Hafer-G. 0,10
vor dem 2. Schnitt 0,14 Wiedereinsaatkosten 0,20
vor dem 3. Schnitt 0,08 Stilllegung 0,10

1) Qualitätsgetreide 10% Zuschlag, ²) inkl. Blattsilage und Schnitzelvergütung, ³) Futterkartoffeln 15%
Die Zahlungen aus der 1. Säule der GAP sind in den Entschädigungssätzen berücksichtigt.
Ersatz zusätzlicher Aufwand: Arbeitszeit: 25€/h, Fahrtkosten: 0,30 €/km, Sonstiges auf Nachweis
Folgeschäden:
Folgeschäden, wie Mindererträge, Qualitätseinbußen, zusätzliche Aufwendungen für
Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz und Unkrautbekämpfung etc., entstehen bei Eingriffen
in das natürlich gewachsene Bodengefüge und können je nach Qualität der Wiederherstellung der
landwirtschaftlichen Fläche entweder schadensbezogen oder in Übereinstimmung zwischen dem
Schadensersatzleistenden und dem Geschädigten pauschal und damit sofort abgegolten werden:
1.      Folgejahr:    60% des Entschädigungssatzes für die Kulturart dieses Folgejahres (pauschal)
2.      Folgejahr:    40% des Entschädigungssatzes für die Kulturart dieses Folgejahres (pauschal)
3.      Folgejahr:    20% des Entschädigungssatzes für die Kulturart dieses Folgejahres (pauschal)
Umsatzsteuerliche Behandlung:
a)     Pauschalierende Landwirtschaftsbetriebe: Da die o. g. Entschädigungssätze als Nettobeträge
ausgewiesen sind, ist bei pauschalierenden Landwirtschaftsbetrieben zuzüglich die
Mehrwertsteuer (z.Z. 10,7%) gemäß §24 UStG hinzuzurechnen.
b)     Optierende Landwirtschaftsbetriebe: Entschädigungen sind in der Regel von der
Umsatzsteuer befreit. Sollte jedoch seitens der Finanzverwaltung Umsatzsteuerpflicht erhoben
werden, ist bei optierenden Landwirtschaftsbetrieben zuzüglich die Mehrwertsteuer (z.Z. 19%)
hinzuzurechnen.
 


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